Ein QR-Code ist keine Konformität. Ein Verifiable Credential schon.
Die meisten DPP-Tools liefern einen QR-Code, der auf ein PDF verweist. EU-Zoll- und Marktüberwachungsbehörden müssen kryptografisch signierte, maschinenlesbare Daten prüfen können — keine Landingpage. PassportLab stellt echte digitale Produktpässe aus, die auf den Standards basieren, gegen die Regulierungsbehörden tatsächlich prüfen.
Das ist ein echter, signierter digitaler Produktpass
Kein Mockup. Öffnen Sie den Link unten auf Ihrem Handy und scannen Sie ihn, wie es ein Prüfer tun würde.
Jeder PassportLab-Pass ist ein W3C Verifiable Credential, auflösbar über einen GS1 Digital Link, mit vollständiger EPCIS-Ereignishistorie und kryptografischem Nachweis, wer ihn wann ausgestellt hat. Was Sie auf dem Handy sehen, ist genau das, was ein Zollbeamter oder eine Marktüberwachungsbehörde sieht.
- Kryptografisch signiert Ed25519-Signatur, von jedem Dritten überprüfbar, ohne PassportLab zu kontaktieren.
- GS1 Digital Link Löst sich über denselben QR-Code auf, der auf dem Produktetikett gedruckt ist.
- Vollständiger Audit-Trail Jede Änderung am Pass wird als unveränderliches, zeitgestempeltes EPCIS-Ereignis protokolliert.
- Registrierungsbereit Strukturiert im Format, das das live geschaltete EU-DPP-Register bei der Einreichung erwartet.
Ein QR-Code, der auf ein PDF zeigt, ist nicht das, was die Verordnung verlangt
Sowohl die ESPR als auch die Batterieverordnung verlangen maschinenlesbare, strukturierte, überprüfbare Daten — kein statisches Dokument hinter einem Link.
PDFs als Pässe getarnt
Ein QR-Code, der ein PDF oder eine Marketingseite öffnet, überzeugt niemanden mehr, sobald ein Prüfer ihn tatsächlich mit dem Datenmodell der Verordnung abgleicht.
Kein kryptografischer Nachweis
Ohne signiertes Credential gibt es keine Möglichkeit zu beweisen, dass die Daten nach der Ausstellung nicht verändert wurden — oder wer sie tatsächlich ausgestellt hat.
Tote Links im Prüfungsfall
Auf Wegwerf-Infrastruktur gehostete Pässe oder ein Anbieter, der schließt, hinterlassen genau dann einen defekten Link, wenn eine Behörde danach fragt.
Daten im Lock-in
Manche Tools exportieren Ihre strukturierten Daten überhaupt nicht — Sie können weder den Anbieter wechseln noch selbst hosten, sobald Sie Ihren Katalog aufgebaut haben.
Kein Update-Pfad
Die delegierten Rechtsakte zu ESPR und Batterieverordnung werden noch finalisiert. Ein statisches PDF kann eine Schemaänderung nicht abbilden — ein versionierter Pass schon.
Vier Säulen, die Regulierungsbehörden tatsächlich prüfen
Jede davon ist unabhängig überprüfbar — von einem Auditor, einem Zollsystem oder dem Entwickler eines Wettbewerbers — ohne je mit PassportLab zu sprechen.
Überprüfbare Identität & Signaturen
Jeder Pass ist ein W3C Verifiable Credential 2.0, signiert mit Ed25519 und an eine DID:Web-Identität Ihrer Organisation gebunden. Selective Disclosure via SD-JWT lässt Sie nur die Felder teilen, die eine bestimmte Partei sehen muss.
Offene Interoperabilität
Pässe lösen sich über GS1 Digital Link auf — dieselbe Identifikatorschicht, die Zoll- und Handelssysteme bereits nutzen — und stellen ihre Ereignishistorie über GS1 EPCIS 2.0 bereit, gemappt auf das UNTP-DPP-0.7.0-Datenmodell für Kompatibilität über Register hinweg.
Manipulationssicher by Design
Jede Passversion erhält einen SHA-256-Fingerabdruck und wird in einen unveränderlichen, auf Datenbankebene erzwungenen Audit-Trail geschrieben — nicht nur in Anwendungscode, der umgangen werden kann.
Vollständiger Lieferkettenkontext
Pässe verfolgen jeden Wirtschaftsakteur und jede Stakeholder-Rolle in der Kette, verknüpft mit EORI-Nummern und, wo relevant, bei NANDO gelisteten Konformitätsstellen, über EPCIS-2.0-Ereignisse.
Alles, was PassportLab ausstellt, gegen eine veröffentlichte Spezifikation geprüft
Kein proprietäres Format. Jede Aussage unten lässt sich unabhängig gegen den öffentlichen Standard prüfen, auf den sie sich bezieht.
Der Pass selbst wird als W3C Verifiable Credential 2.0 ausgestellt — derselbe offene Standard, der für digitale Identitätsdokumente und Diplome verwendet wird, kein PassportLab-spezifischer JSON-Blob.
Der QR-Code auf dem Produkt löst sich über GS1 Digital Link auf, den Identifikatorstandard, der im Handel und in der Logistik bereits genutzt wird — kein proprietärer Resolver nötig.
Jedes Lebenszyklusereignis — Herstellung, Versand, Reparatur, Recycling — wird als GS1-EPCIS-2.0-Ereignis erfasst, unabhängig von der PassportLab-Oberfläche abfragbar.
Die Datenstruktur des Passes bildet auf die Digital-Product-Passport-Spezifikation des UN Transparency Protocol ab und bleibt so über die EU hinaus zwischen Registern portabel.
Sensible Felder — Lieferantenidentitäten, Kostendaten — können selektiv per SD-JWT geteilt werden, sodass eine Zollkontrolle und ein Handelspartner nicht dieselbe Nutzlast sehen.
PassportLab-Aussteller werden über DID:Web identifiziert, einen dezentralen Identifikator, der an Ihre eigene Domain gebunden ist, nicht an eine PassportLab-Konto-ID.
Batteriepass-Schemata bilden direkt auf Anhang XIII der Verordnung (EU) 2023/1542 ab, rechtzeitig vor der Durchsetzung ab dem 18. Februar 2027.
Pässe für Nicht-Batterie-Produkte werden gegen die Ökodesign-Verordnung für nachhaltige Produkte (EU) 2024/1781 aufgebaut, versioniert für noch zu finalisierende delegierte Rechtsakte.
Die 5 Fragen, die einen echten DPP von einem QR-Code unterscheiden
Das sind genau die Fragen, die wir beantwortet haben wollten, wenn wir ein Compliance-Tool kaufen würden statt es selbst zu bauen.
Ist der Pass ein signiertes Credential oder nur ein Link auf eine gehostete Seite?
Kann ich meine strukturierten Daten jederzeit exportieren und wechseln?
Was passiert, wenn die delegierten Rechtsakte das Schema ändern?
Verfolgt der Pass die gesamte Lieferkette oder nur mein Produkt?
Wird der Audit-Trail auf Datenbankebene erzwungen oder nur in der App?
Funktionen nach Rolle
Compliance- & Rechtsteams
- Geführte Datenerhebung, gemappt auf Anhang-XIII- und DIN-DKE-SPEC-99100-Felder
- Lückenberichte, die genau zeigen, was vor einer Einreichung fehlt
- Audit-fertiger Export jeder Passversion und jeder Änderung
- Verfolgung regulatorischer Updates, sobald delegierte Rechtsakte finalisiert werden
Engineering- & IT-Teams
- REST-API und Webhooks für ERP- und PLM-Integration
- Standard-native Ausgabe — W3C VC, GS1 EPCIS 2.0, UNTP — kein proprietäres SDK zu lernen
- Rollenbasierte Zugriffskontrolle und Stakeholder-API-Schlüssel
- Sandbox-Umgebung zum Testen vor dem Go-live
Lieferketten- & Betriebsteams
- Vorlagen für Lieferantenanfragen mit Verweis auf den genauen Verordnungsartikel
- Stakeholder-Rollen für Hersteller, Importeure und Recycler
- GS1-Digital-Link-QR-Codes, druckfertig für Etiketten
- EU-DPP-Register-Einreichung und Registrierungsnachweis
Was ein Eigenbau tatsächlich erfordert
Die meisten Teams unterschätzen das um Monate, nicht Wochen.
| Anforderung | PassportLab | Eigenbau |
|---|---|---|
| Signierte, überprüfbare Credentials | Enthalten — W3C VC 2.0 sofort einsatzbereit | Erfordert Aufbau einer PKI und einer Credential-Ausstellungs-Infrastruktur |
| GS1 Digital Link & EPCIS 2.0 | Enthalten, vorab gemappt | Erfordert ein GS1-Integrationsprojekt, typischerweise Monate |
| EU-DPP-Register-Einreichung | Geführte Registrierung mit Registrierungsnachweis | Manuelle Integration gegen die Register-API |
| Schema-Updates für delegierte Rechtsakte | Zentral angewendet, Pässe aktualisieren sich automatisch | Manuelle Neuentwicklung bei jedem neuen delegierten Rechtsakt |
| Datenaufnahme aus unstrukturierten Quellen | Von Menschen geprüftes Mapping aus PDFs, Tabellen, ERP-Exporten | Eigene ETL-Pipeline, die Ihr Team bauen und pflegen muss |
| Zeit bis zum ersten konformen Pass | Wochen, nicht Quartale | Typischerweise 6–12 Monate bis zur ersten funktionierenden Pipeline |
| Laufendes regulatorisches Monitoring | Über den Retainer enthalten | Erfordert eine eigene Compliance-Stelle oder einen Berater |
Im Prozess verankert, nicht nur im Verordnungstext
Wir verfolgen die Normungsgremien und Register direkt, nicht nur die Schlagzeilen-Fristen.
EU-DPP-Register
Live seit 20. Juli 2026. PassportLab-Pässe sind von Anfang an auf dessen Registrierungsformat und API ausgelegt.
DIN DKE SPEC 99100
Unser Batteriepass-Schema bildet explizit auf alle sieben Datencluster ab — die Arbeitsgrundlage für die kommenden delegierten Rechtsakte.
CEN/CLC JTC 24
Aufgebaut auf den sechs im Juli 2026 anerkannten EN-Normen, einschließlich EN 18222 für die Schnittstellen- und API-Ebene.
BatteryPass-Ready (Fraunhofer IPK)
Unsere JSON-Exporte werden gegen die 11 BatteryPass-Ready-Testszenarien für EV-, LMT- und stationäre Speicherbatterien geprüft.
Häufig gestellt
Brauche ich ein technisches Team, um PassportLab zu nutzen?
Nein. Die Plattform ist für Compliance- und Betriebsteams konzipiert. Bei unstrukturierten Quelldaten — PDFs, Tabellen, ERP-Exporten — übernimmt unser Team das Mapping direkt, statt Sie ein Datenmodell selbst bedienen zu lassen, das Sie nicht haben.
Was passiert, wenn sich die delegierten Rechtsakte ändern, nachdem ich Pässe ausgestellt habe?
Pässe sind versionierte Dokumente. Wenn sich ein Schema ändert, aktualisieren sich Ihre bestehenden Pässe hinter demselben QR-Code — Sie müssen nie Etiketten neu drucken.
Sind meine Daten bei PassportLab eingesperrt?
Nein. Vollständiger strukturierter Export (JSON/CSV) jedes Produkts und Passes ist jederzeit auf Abruf verfügbar, ohne Lock-in.
Wie unterscheidet sich das von einem QR-Code-Generator?
Ein QR-Code-Generator verweist auf eine gehostete Seite. PassportLab stellt ein signiertes, standardbasiertes Verifiable Credential mit vollständigem Audit-Trail aus — das Format, gegen das Regulierungs- und Marktüberwachungsbehörden tatsächlich prüfen.
Kann das mehrere Produktkategorien abdecken?
Ja. Das Schema wird pro Produktkategorie aufgebaut — Batterien, Textilien, Elektronik, Eisen & Stahl — jede mit eigener Rechtsgrundlage und Frist.
Sehen Sie den Pass Ihres Produkts, kein Mockup
Buchen Sie ein 20-minütiges Gespräch oder starten Sie mit einem kostenlosen Demo-Pass — kein Konto erforderlich.
Standards notice: Standards status: EN 18216:2026–EN 18223:2026 — including the data-carrier standard EN 18220 and the data-persistence standard EN 18221 — were published by CEN/CENELEC on 27 May 2026. In July 2026, CEN/CLC JTC 24 formally recognised six of these EN standards, including EN 18222 (interface/API layer). They are not yet cited in the Official Journal of the EU, so they do not yet confer formal presumption of conformity. EN 18239 (access rights) and EN 18246 (data authentication) remain in draft, expected late 2026. ESPR (EU 2024/1781) delegated acts and per-category Annex I requirements are still being finalised. CBAM Reg. 2023/956 obligations continue to evolve under Commission guidance. Results are a readiness indication based on the latest available standards and drafts, and do not constitute legal advice.